Details
ISBN/EAN: 978-3-95732-478-8
Einband: kartoniertes Buch
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Erschienen am:
05.05.2021
05.05.2021
Sprache:
Deutsch
Deutsch
Umfang:
335 S.
335 S.
Format (T/L/B):
2.6 x 20 x 13.8 cm
2.6 x 20 x 13.8 cm
Hersteller:
Verbrecher Verlag GmbH
info@verbrecherei.de
Gneisenaustr. 2 a
DE 10961 Berlin
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Wolfgang Hilbig und die (ganze) Moderne
lfb texte 14
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Beschreibung
Wolfgang Hilbig ist ein Autor der literarischen Moderne. Aber welcher? Literaturkritik und Literaturwissenschaft stellten ihn immer wieder in die Tradition der westlichen Moderne und leiteten seine Gedichte von Rimbaud und seine Prosa von Kafka her. Das trug ihm manchen Preis ein, aber auch manche Kritik, weil die Moderne in den 1980er und 90er Jahren längst unter Anachronismusverdacht stand. Zum Verständnis seiner Texte trug es ohnehin nur eingeschränkt bei. In dem Maße, in dem man sich nur unzureichend über die Einseitigkeit dieses Modernebegriffs im Klaren war, verstellte er einen Teil der Moderne, die für Hilbig nicht weniger prägend war. Zu ihr gehört Welimir Chlebnikow ebenso wie der russische Formalismus. Die Beiträge des Bandes versuchen, einen ost-west-transzendenten Modernebegriff wiederzugewinnen, und konfrontieren ihn mit Hilbigs Texten.
Über Stephan Pabst, Sylvie Arlaud, Bernard Banoun
Wolfgang Emmerich, Wolfgang Engler, Michael Ostheimer, Marie-Luise Bott, Carola Hähnel-Mesnard, Françoise Lartillot, Michael Opitz, Joanna Jablkowska und Stefan Matuschek.